D. B. Cooper: Der perfekte Fallschirmsprung
Shownotes
Der unerklärliche Entführer von Flug 305...
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Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/D._B._Cooper
https://en.wikipedia.org/wiki/Boeing_727
https://en.wikipedia.org/wiki/Reno,_Nevada
https://en.wikipedia.org/wiki/airstair
https://en.wikipedia.org/wiki/attaché_case
https://en.wikipedia.org/wiki/$20_bills
https://en.wikipedia.org/wiki/Southwest_Washington
https://en.wikipedia.org/wiki/Northwest_Orient_Airlines
Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)
Transkript anzeigen
00:00:00: Am vierundzwanzigsten November nineteenhundertseinundsiebzig betrat ein Mann den Schalter von Northwest Orient Airlines am Portland International Airport.
00:00:09: Er kaufte einen One-Way Ticket nach Seattle, bezahlte Bar und nannte sich Dan Cooper.
00:00:16: Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt was kurz darauf geschehen würde.
00:00:21: Augenzeugen beschrieben ihn als weißem Mann mittleren Alters Mitte vierzig mit dunklem Haar und braunen Augen.
00:00:29: er trug einen schwarzen Anzug ein weißes Hemd und eine schwarze Krawatte.
00:00:35: Bei sich hatte er einen schwarzen Aktenkoffer und eine braune Papiertüte.
00:00:41: Cooper bestieg die Boeing sevenhundertsiebenundzwanzig, Flug dreihundertfünf – und nahm Platz achtzehn E in der letzten Reihe.
00:00:50: Er bestellte einen Bourbon mit Seven Up bei Flugbegleiterin Florence Schaffner.
00:00:55: Kurz nach dem Start übergab Cooper Schaffler einen Zettel.
00:00:59: Sie steckte ihn ungeöffnet in ihre Tasche Doch Cooper flüsterte ihr zu, Miss.
00:01:06: Sie sollten den Zettel lieber lesen!
00:01:08: Ich habe eine
00:01:09: Bombe.".
00:01:11: Auf dem Zettl stand in Blockbuchstaben die Forderung, Miss, ich habe eine bombe in meinem Aktenkoffer und möchte dass sie sich zu mir setzen.
00:01:23: Schäfner bat ihn die Bombe zu zeigen.
00:01:26: Cooper öffnete seinen Aktenkoffer.
00:01:29: Darin sah sie eine große zylinderförmige Batterie, die mit Drähten an zwei Reihen aus jeweils vier roten Zylindern befestigt war.
00:01:38: Später vermuteten FBI-Agenten, dass es sich dabei um Straßen oder Eisenbahnfackeln gehandelt haben könnte.
00:01:46: Kupers Forderungen waren klar.
00:01:48: Zweihunderttausend US-Dollar Lösegeld in einem Rucksack.
00:01:52: Zwei vordere und zwei hintere Fallschirme.
00:01:56: Alles bis siebzehn Uhr!
00:01:58: Das Geld sollte in nicht gekennzeichneten zwanzig Dollarscheinen übergeben werden.
00:02:04: Der Präsident von Northwest, Donald Nyrop, genehmigte die Lösegeldzahlung und ordnete volle Kooperation an.
00:02:12: Währenddessen kreiste das Flugzeug etwa zwei Stunden lang über Puget Sound eine langgestreckte Bucht im US-Bundesstaat Washington um Polizei und FBI Zeit für die Vorbereitungen zu geben.
00:02:26: Cooper schien mit dem Gelände vertraut.
00:02:29: Beim Blick aus dem Fenster bemerkte er, sieht aus wie Tacoma da unten.
00:02:35: Auch wusste er dass ein Luftwaffenstützpunkt nur zwanzig Minuten vom dortigen Flughafen SeaTag entfernt lag.
00:02:43: Trotz der Situation wirkte Cooper erstaunlich ruhig.
00:02:48: Eine andere Flugbegleiterin beschrieb ihn als eher nett und sagte Er sei nicht grausam oder böse gewesen.
00:02:56: Das Lösegeld war vorbereitet Aufgeteilt in zehntausend unmarkierte zwanzig Dollarscheine.
00:03:06: Insgesamt wog das Geld etwa neunkommafünf Kilogramm.
00:03:11: Das FBI fotografierte die Seriennummern der Scheine auf Mikrofilmen, von denen die meisten mit L begannen.
00:03:19: Auch die vier Fallschirme waren beschafft worden.
00:03:22: Sie stammten von einer örtlichen Fallschirmschule und einem Stuntpiloten.
00:03:27: Um siebzehn Uhr sechsundvierzig landete das Flugzeug am Flughafen SeaTag und parkte auf einer teilweise beleuchteten Rollbahn abseits des Hauptterminals.
00:03:38: Cooper verlangte, dass nur ein Vertreter der Fluggesellschaft das Geld-und die Fallschirme durch die vordere Tür brachte.
00:03:45: Doch für seinen Plan war nicht nur das Lösegeld entscheidend Auch das Flugzeug selbst spielte eine entscheidende Rolle.
00:03:55: Die von Cooper entführte Boeing sevenhundertsiebenundzwanzig War ein Jet mit drei Triebwerken Der für kürzere Flugstrecken und kleinere Flughäfen entwickelt worden war.
00:04:06: Eine seiner Besonderheiten war die eingebaute Hektreppe, die sich sogar während des Fluges öffnen ließ.
00:04:13: Die Fluggäste wussten meistens nicht dass diese sogenannte Airstair während des Fluges betriebsbereit war.
00:04:21: Außerdem konnte sie vom Cockpit aus nicht außer Kraft gesetzt werden.
00:04:26: Zusammen mit der Anordnung der drei Triebwerke am Rumpf machte diese Konstruktion das Flugzeug zu einem der wenigen Passagierflugzeuge aus denen ein Falschirmsprung vergleichsweise einfach möglich war.
00:04:38: Das FBI spekulierte später, Cooper könnte von der Nutzung der sieben-zwei-sieben durch den amerikanischen Auslandsgeheimdienst gewusst haben.
00:04:47: Dieser setzte den Flugzeugtyp im Vietnamkrieg ein um Agenten und Ausrüstungen abzusetzen.
00:04:53: Dies könnte eine Erklärung dafür sein woher Cooper das Flugzeug so gut kannte.
00:04:59: Auch die Sicherheitsstandards von oneinzehnhundertsebzig spielten Cooper in die Hände.
00:05:03: Mit einem Flugzeug zu fliegen war damals genauso einfach wie heutzutage mit dem Zug zu fahren.
00:05:10: Es gab keine Metalldetektoren, Gepäckkontrollen waren nicht verpflichtend und Passagiere wurden bei Barzahlung am Abflugtag nicht speziell überprüft.
00:05:19: Cooper konnte deshalb nahezu ungehindert an Bord gelangen – und seinen Plan in die Tat umsetzen!
00:05:26: Das damalige Wetter mit Regen, Kälte-und Dunkelheit in der mondlosen Nacht des Sprungs erhöhte zwar die Risiken für Cooper bot ihm aber auch Deckung, um unentdeckt zu bleiben.
00:05:38: Die geringe Sicht die Wolkendecke und die fehlende Bodenbeleuchtung verhalfen ihn nicht sonderlich aufzufallen.
00:05:45: Cooper zeigte detaillierte Kenntnisse der Luftfahrt des Geländes und der Boeing seven-two-seven.
00:05:52: Er verlangte beispielsweise eine Klappenstellung von fünfzehn Grad und einen langsamen Tiefflug Hinweise auf ein fundiertes Verständnis der Flugzeugtechnik.
00:06:02: Auch seine Sitzplatzwahl könnte Teil seines Plans gewesen sein.
00:06:06: Auf Platz Achtzehn E in der letzten Reihe konnte er die Vorgänge vor sich beobachten und war gleichzeitig weniger angreifbar.
00:06:14: Die Forderung nach vier Fallschirmen sollte zudem verhindern, dass ihm die Behörden absichtlich unbrauchbare Ausrüstungen übergaben.
00:06:22: Rätselhaft waren auch Spuren, die später an seiner Krawatte gefunden wurden.
00:06:27: Forensiker entdeckten unter anderem Titan-Antimonlegierungen also metallische Werkstoffe.
00:06:33: Da Titan damals vor allem in spezialisierten Industrien verwendet wurde, vermutete ein Ermittler einen möglichen Zusammenhang mit einem Metallhersteller der auch Boeing belieferte.
00:06:43: Ob diese Spuren tatsächlich etwas über Coopers Identität verieten blieb jedoch ungeklärt.
00:06:50: Auch der Name den Cooper beim Ticketkauf angegeben hatte sollte später noch für Verwirrung sorgen.
00:06:57: Er nannte sich Dan Cooper Möglicherweise eine Anspielung auf eine belgische Comicfigur, die in den USA nie veröffentlicht worden war.
00:07:07: Später wurde daraus durch einen Reporterfehler der Name D. B. Cooper.
00:07:13: Unter diesem Namen sollte der Fall schließlich weltberühmt werden Doch zu diesem Zeitpunkt ging es zunächst um etwas anderes Die Übergabe des Lösegeldes.
00:07:25: L. Lee – Der Operations Manager von Northwest in Seattle näherte sich dem Flugzeug.
00:07:32: Er trug Zivilkleidung, damit Cooper ihn nicht für einen Polizisten hielt.
00:07:37: Tina Maklow verließ das Flugzeug und nahm die Tasche mit dem Lösegeld entgegen.
00:07:43: Kurz darauf war sie wieder an Bord und brachte das Geld zu Coopers Platz.
00:07:47: Achtzehn E. Cooper überprüfte die Scheine.
00:07:52: Dann ließ er die Passagiere frei.
00:07:55: Bevor Sie das Flugzog verließen wollte Cooper Maklow und den beiden anderen Flugbegleiterinnen sogar Trinkgeld geben – sie lehnten ab!
00:08:04: Damit war der erste Teil seines Plans geschafft.
00:08:08: Jetzt musste nur noch das Flugzeug betankt werden und Cooper konnte mit dem zweiten Teil beginnen.
00:08:16: Nur eine Sache lief noch nicht nach Plan Das Auftanken des Flugzeugs dauerte länger als erwartet.
00:08:23: Am Ende blieben nur Cooper und die vierköpfige Cockpit Crew an Bord.
00:08:28: Maklo ging noch dreimal nach hinten um die Vier Fallschirme zu Cooper zu bringen.
00:08:34: Sie bot ihm an, zu erklären wie man sie benutzt.
00:08:37: Cooper lehnte ab.
00:08:40: Dann fiel ihm auf, dass das Lösegeld nicht wie gefordert in einem Rucksack sondern in einer Stofftasche geliefert worden war.
00:08:48: Mit einem Taschenmesser schnitt er deshalb die Kappe eines Reservefallschirms ab und stopfte einen Teil des Geldes in den leeren Fallschirmbeutel.
00:08:57: Ein FAA-Beamter also ein Mitarbeiter der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde Die unter anderem für die Sicherheit der zivilen Luftfahrts zuständig ist wollte noch persönlich mit Cooper sprechen.
00:09:11: Cooper lehnte ab, er wurde ungeduldig und drängte zur Eile.
00:09:17: Das sollte nicht so lange dauern!
00:09:19: Bringen wir die Show in Gang.
00:09:20: Cooper übergab der Cockpit Crew seinen Flugplan.
00:09:24: Sie sollten nach Südosten Richtung Mexiko stattfliegen dabei möglichst langsam und in maximal zehntausend Fuß Höhe.
00:09:32: das Fahrwerk sollte ausgefahren bleiben Die Flügelklappen auf fünfzehn Grad stehen Und die Kabine nicht unter Druck gesetzt werden.
00:09:40: Der erste Offizier des Flugzeugs erklärte ihm, dass diese Konfiguration die Reichweite des Flugzeuges auf etwa ein tausend Meilen begrenzen würde.
00:09:50: Deshalb wurde eine zweite Betankung in Reno, Nevada vereinbart – doch Cooper hatte noch eine ungewöhnliche Forderung!
00:09:58: Das Flugzeug sollte mit geöffneter Heckausgangstür und ausgefahrener Hecktreppe starten.
00:10:04: Er versprach zwar die Treppe nach dem Start selbst abzusenken Doch die Verantwortlichen von Northwest hatten aus Sicherheitsgründen Bedenken.
00:10:12: Cooper blieb bei seiner Forderung!
00:10:15: Es kann gemacht werden, tun sie es!
00:10:18: Tina Maklow musste an Bord bleiben um ihn zu unterstützen.
00:10:23: Gegen nineteen Uhr vierzig hob Flug dreihundert fünf schließlich ab.
00:10:27: An Bord waren nur noch Cooper, Maklow und die drei Piloten.
00:10:32: Zwei Kampfjets und ein Trainerflugzeug der McCourt Air Force Base folgten der Siebenhundertsiebenundzwanzig aus sicherer Entfernung.
00:10:40: Sie flogen in S-Kurven, damit Cooper sie möglichst nicht bemerkte.
00:10:44: Kurz nach dem Start wies Cooper Maklow an die Hecktreppe abzusenken.
00:10:49: Sie zögerte weil sie Befürchtete aus dem Flugzeug gesogen zu werden.
00:10:54: Die Piloten schlugen deshalb vor dass sie ins Cockpit kommen und sich dort mit einem Notseil sichern sollte.
00:11:00: Cooper lehnte ab.
00:11:02: stattdessen schickte er Maklow ins Cockpit.
00:11:05: Sie sollte den Vorhang schließen und nicht zurückkommen.
00:11:09: Als Maklo sich umdrehte, um den Vorhang zuzuziehen, sah sie Cooper noch einmal im Gang stehen.
00:11:15: Er befestigte gerade die Geldsäcke an seiner Talje.
00:11:18: Es war das letzte Mal dass jemand Cooper sahr.
00:11:22: Gegen zwanzig Uhr leuchtete im Cockpit ein Warnlicht auf Das die ausgefahrene Hektrepper anzeigte.
00:11:28: Kurz darauf bemerkte die Besatzung Den Druckabfall in der Kabine.
00:11:33: Dann gegen zwanzich Uhr drei zehn neigte sich das Heck des Flugzeuges plötzlich nach oben.
00:11:39: Die Piloten mussten sofort gegensteuern, um die Maschine zu stabilisieren.
00:11:44: Cooper war verschwunden!
00:11:46: Die Besatzung blieb im Cockpit.
00:11:48: Niemand wusste ob Cooper noch an Bord war.
00:11:51: Maklow versuchte schließlich ihn über die Bordsprechanlage zu erreichen.
00:11:56: Sie forderte ihn auf die Hecktreppe wieder einzufahren damit sie sicher in Reno landen konnten.
00:12:02: Doch Cooper antwortete nicht.
00:12:04: Um dreiundzwanzig Uhr zwei landete Flug dreihundertfünf mit weiterhin ausgefahrener Hektreppe auf dem Reno Tahoe International Airport.
00:12:13: FBI-Agenten, Staatspolizisten und die Polizei von Reno umstellten sofort das Flugzeug.
00:12:20: Sie wussten nicht ob Cooper und möglicherweise auch die Bombe noch an Bord waren.
00:12:26: Captain Scott durchsuchte die Kabine.
00:12:28: Cooper war verschwunden.
00:12:32: Nach einer rund dreißigminütigen Suche erklärte ein FBI-Bombenkommando das Flugzeug für sicher.
00:12:39: Zurück blieben sechsundsechzig Fingerabdrücke, Coopers schwarze Clipkrawatte seine Krawattennadel und zwei der vier Fallschirme.
00:12:47: Von einem war die Hülle geöffnet.
00:12:50: drei Fangleinen waren herausgeschnitten.
00:12:52: Die Suche begann sofort!
00:12:55: Die Piloten der Begleitenden Kampfjets hatten keinen Fallschirmsprung gesehen Und auch auf dem Radar war kein geöffneter Fallscherm entdeckt worden.
00:13:03: Das FBI versuchte anschließend möglichst genau zu rekonstruieren, wo Cooper abgesprungen sein könnte.
00:13:11: Sie führten sogar ein Experiment mit einem eintneunzig Kilogramm schweren Schlitten durch um die Bewegung der Hektreppe und die plötzliche Neigung des Flugzeugs nachzustellen.
00:13:22: Die ersten Berechnungen führden die Ermittler in die Gegend um den Mount St.
00:13:25: Helens und den Lake Merwin Doch trotz umfangreicher Suchaktionen wurde weder Cooper noch seine Ausrüstung gefunden.
00:13:36: Im Frühjahr two hundred soldiers und freiwillige durchkämpften rund zweihundert Soldaten, sechsunddreißig Tage lang die umliegenden Gebiete.
00:13:46: Selbst der Lake Merwin wurde mit einem U-Boot abgesucht.
00:13:51: Gleichzeitig wurden die Seriennummern des Lösegeldes weltweit an Banken, Casinos und Polizeibehörden verteilt.
00:13:59: Von Cooper selbst gab es dagegen nur eine grobe Beschreibung Etwa Mitte vierzig, ungefähr eins-achtzig Meter groß, rund achtzig Kilogramm schwer, dunkles zurückgekämmtes Haar und braune Augen.
00:14:13: Für die Ermittler war jedoch vor allem eines auffällig – Cooper schien genau zu wissen was er tat!
00:14:19: Er kannte sich mit Flugzeugen und Fallschirmen aus und bewegte sich mit der Ausrüstung als hätte er das schon unzählige Male gemacht.
00:14:27: Doch trotzdem hatte er einen Fehler gemacht.
00:14:30: Er hatte seine Krawatte im Flugzeug zurückgelassen.
00:14:34: Fast neun Jahre lang gab es keine Spur von Cooper.
00:14:37: Dann, am zehnten Februar in den letzten Jahren, machte der achtjährige Brian Ingram am Ufer des Columbia River eine erstaunliche Entdeckung.
00:14:47: An der sogenannten Tina Bar – etwa vierzehn Kilometer Strom abwärts von Vancouver, Washington – fand er drei Bündel Geldscheine.
00:14:55: Insgesamt waren es sechstausend US-Dollar!
00:14:58: und damit ein Teil genau des Lösegeldes, das Coupa in den letzten Jahren erhält.
00:15:04: Die Scheine waren stark zersetzt – lagen aber noch immer in ihren ursprünglichen Gummibändern!
00:15:10: Das FBI bestätigte kurz darauf, dass sie tatsächlich aus dem Lösegelt stammten.
00:15:15: Der Fund warf sofort neue Fragen auf.
00:15:18: Ein Hydrologer stellte fest, dass die Scheine typische Spuren von Flussablagerungen zeigten.
00:15:24: Das deutete darauf hin, dass sie möglicherweise mit dem Wasser an die Fundstelle gelangt waren.
00:15:30: Dadurch rückten der Washougal River und das Gebiet um den Columbia River stärker in den Fokus der Ermittler – doch damit war das Rätsel nicht gelöst!
00:15:39: Warum waren ausgerechnet diese drei Geldbündel dort gelandet?
00:15:44: Wo waren die restlichen
00:15:45: Scheine?!
00:15:46: Und wie konnten die Bündel so lange zusammenbleiben?
00:15:50: Auch geologische Untersuchungen sorgten für weitere Zweifel….
00:15:53: Sie deuteten daraufhin, dass die Scheine möglicherweise erst Jahre nach Kupers Sprung an die Fundstelle gelangt waren.
00:16:00: Ninzeinhundertsechsundachtzig wurden die gefundenen Scheine schließlich zwischen Brian Ingramm und dem Versicherer von Northwest aufgeteilt.
00:16:07: Das FBI behielt einige als Beweismittel.
00:16:11: Jahre später verkaufte Ingram einen Teil seiner Scheine bei einer Auktion.
00:16:15: Bis heute sind die sechstausend Dollar aus der Tina Bar Die einzigen bestätigten Spuren des Lösegeldes die außerhalb des Flugzeugs gefunden wurden.
00:16:25: Eine Analyse von Diatomäen auf dem Geld, also Gruppierungen von Algen, die sich bilden wenn ein Gegenstand ins Wasser gelangt lieferte Ende- Twenty-Zwanzig neue Erkenntnisse.
00:16:37: Die Untersuchungen deuteten darauf hin dass die Bündel erst im Frühjahr, also mehrere Monate nach der Entführung im November nineteenhundertundsiebzig in das Wasser gelankt sein müssen.
00:16:49: Der Pilot von Continental Airlines wertete die Flugdaten noch einmal aus.
00:16:54: Dabei stellte er fest, dass die ursprünglichen Berechnungen des FBI zur Absprungzone auf falsch aufgezeichneten Winddaten beruhten.
00:17:04: Das FBI berechnete die mögliche Absprungszone daraufhin neu und verlegte sie in das Gebiet des Washougal River im Südwesten von Washington.
00:17:20: Ich muss gestehen, wenn ich Cooper suchen würde, würde ich zum Washougal gehen.
00:17:26: Trotz mehrerer Suchaktionen im Washougall Valley und den umliegenden Gebieten wurde dort jedoch keine Spur gefunden die eindeutig mit der Entführung in Verbindung stand.
00:17:38: Das FBI vermutete dass mögliche Beweise bei der Eruption des Mountsankt Hellens im Jahr Die gefundenen Geldscheine ließen zwar vermuten, dass Cooper den Sprung möglicherweise überlebt und das Geld noch eine Zeit lang bei sich getragen hatte.
00:17:57: Doch seine Identität blieb weiterhin unbekannt.
00:18:01: Bereits in dem Jahr Coupers Krawatte konnte das FBI aus Spuren ein teilweise vollständiges DNA-Profil erstellen.
00:18:10: Es ließ sich jedoch keiner bekannten Person zuordnen – auch einige der bekanntesten Verdächtigen Darunter Richard McCoy Jr.
00:18:18: und Dwayne L. Webber wurden später ausgeschlossen, entweder passte ihre DNA nicht zu den Spuren oder ihre Merkmale stimmten nicht mit den Beschreibungen der Augenzeugen überein.
00:18:29: Im Juli-Zweißundsechzehn beendete das FBI schließlich die aktive Untersuchung des Fals.
00:18:36: Der Grund waren andere dringendere Ermittlungen – ganz geschlossen wurde der Fall aber nicht!
00:18:41: Die Ermittlungsakte umfasst inzwischen sechsundsechzig Bände und ist öffentlich einsehbar.
00:18:47: FBI-Außenstellen nehmen außerdem weiterhin mögliche Beweismittel entgegen, damit bleibt Coopers Entführung der einzige dokumentierte ungelöste Fall von Luftpiraterie in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt.
00:19:02: Die Entführungen führte außerdem zu großen Veränderungen bei den Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen.
00:19:09: Metalldetektoren und verpflichtende Gepäckkontrollen wurden zum Standard.
00:19:14: Alle Boeing seven-two-seven mussten außerdem mit einer Federvorrichtung ausgestattet werden, der sogenannten Cooper Vane.
00:19:22: Sie sollte verhindern dass die Hecktreppe während des Fluges abgesenkt werden konnte.
00:19:27: Auch Gucklöcher in den Cockpit Türen wurden als direkte Folge der Entführung vorgeschrieben damit die Besatzung die Passagiere beobachten konnte.
00:19:35: Das von Cooper entführte Flugzeug wurde später im Jahr nineteenhundertsechsundneunzig verschrottet.
00:19:41: Die Flugbegleiterin Tina Maklow zog sich nach dem Vorfall weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.
00:19:48: Dibi Cooper wurde dagegen zu einer Kultfigur, sein Fall inspirierte zahlreiche Lieder-, Filme- und Bücher.
00:19:55: Bis heute finden außerdem jedes Jahr COOPERCON Veranstaltungen statt bei denen sich Forscher und Fans mit dem Fall beschäftigen.
00:20:02: Bei der Frage ob Cooper den Sprung überlebt hat sind die Ermittler nicht einig.
00:20:07: Einige halten die schwierigen Bedingungen für tödlich, während andere ein Überleben für möglich halten.
00:20:13: Der größte Teil des Lösegeldes wurde nie wieder gefunden.
00:20:17: Das macht es schwer zu sagen ob Cooper überlebt und das Geld später ausgegeben hat.
00:20:22: Eine Anklage gegen John Doe, alias Dan Cooper aus dem November neunzehnhundertsechsundsiebzig ermöglicht es außerdem ihn auch Jahre später noch strafrechtlich zu verfolgen.
00:20:33: sollte er jemals identifiziert und gefasst werden?
00:20:37: Doch auch nach der Einstellung der aktiven Ermittlungen im Juli, zwei Tausend Sechzehn blieb die wichtigste Frage unbeantwortet.
00:20:45: Wer war Dibi Cooper und was ist mit ihm passiert?
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