Das Rätsel um Lizzie Borden: Mord in der Second Street

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00:00:00: Es war ein Donnerstagmorgen im August, der den Frieden in der Second Street in Fall River für immer zerstören sollte.

00:00:08: Das Bordenhaus geprägt von familiären Spannungen und unterdrückten Konflikten wurde zum Schauplatz einer Tragödie.

00:00:16: an jenem Tag verließ Lizzie's Onkel John Morse um kurz vor neun das Haus der Familie Borden.

00:00:22: er war am Abend zuvor angereist um mit Lizzie Vater Andrew Borden geschäftliche Angelegenheiten zu besprechen und Frühstückte am Morgen mit der Familie.

00:00:32: Kurze Zeit später brach Andrew Borden, ein wohlhabender aber für seine Sparsamkeit bekannter Geschäftsmann zu seinem täglichen Spaziergang auf.

00:00:41: Zwischen neun Uhr und zehn Uhr dreißig ging Lizis Stiefmutter Abby Borden nach oben um das Gästezimmer zu reinigen.

00:00:49: Dort wurde sie angegriffen.

00:00:52: Ein Beil traf Abby Bordan am Kopf und sie fiel zu Boden.

00:00:56: Ihr Mörder fügte ihr weitere siebzehnt Schläge auf den Hinterkopf zu.

00:01:00: Andrew Borden kehrte gegen zehn Uhr dreißig zurück.

00:01:04: Seine Schlüssel passten nicht, er klopfte an die verriegelte Tür.

00:01:08: Das Dienstmädchen Bridget Sullivan eine irische Einwanderin öffnete nur mühsam die Tür.

00:01:14: Sie hörte Lizzie Borden unmittelbar danach von der Treppe her lachen Obwohl Ebbys Leiche schon oben zu sehen sein sollte.

00:01:22: Andrew Bordan legte sich nichts ahnen für ein Nickerchen auf das Sofa im unteren Wohnzimmer.

00:01:27: Dort ermordete ihn jemand.

00:01:29: Zehn oder elf Mal schlug der Angreifer mit einem beilartigen Werkzeug zu.

00:01:34: Ein Auge war gespalten, ein Zeichen für einen Angriff im Schlaf.

00:01:39: Gegen elf Uhr zehn schrie Lizzie Borden nach Bridget Sullivan.

00:01:43: Maggie kommt schnell!

00:01:44: Vater ist tot – jemand ist hereingekommen und hat ihn getötet.

00:01:48: Der Familienarzt Dr.

00:01:50: Bowen traf ein und stellte den Tod bei der Opfer fest.

00:01:54: Er schätzte Andrew Bordens Tod auf etwa elf Uhr.

00:01:58: Hat Lizzie Borden ihre Eltern wirklich mit einer Axt ermordet oder blieb der wahre Täter unentdeckt?

00:02:04: Lizzie Andrew Borden kam am neunzehnten Juli, achtzehnhundertsechzig in Fall River in Massachusetts zur Welt.

00:02:12: Ihr Vater Andrew Jackson Borden arbeitete sich vom bescheidenen Anfang zu einem sehr erfolgreichen Geschäftsmann hoch.

00:02:19: Er verdiente sein Vermögen in der Möbelherstellung als Immobilien-Entwickler und als Direktor mehrerer Textilfabriken.

00:02:27: Er leitete auch eine Bank als Präsident.

00:02:30: Zum Zeitpunkt seines Todes wurde sein Vermögen auf US-Dollar geschätzt.

00:02:36: Trotz dieses Reichtums galt Andrew Borden als extrem sparsam.

00:02:41: Sein Haus in der Second Street verfügte über keine modernen Installationen wie fließendes Wasser, was zu dieser Zeit in wohlhabenden Haushalten längst Standard war.

00:02:50: Andrew Bordan hatte das Haus aus den USA gekauft und ist für seine Familie umgebaut.

00:02:58: die Töchter Emma und Lizzie sowie das Dienstmädchen Bridget Sullivan bewohnten es.

00:03:04: Die beengten Wohnverhältnisse ohne moderne sanitäre Anlagen wirkten für den Reichtum Andrew Bordens ungewöhnlich, und sorgten für ständige Reibung innerhalb der Familie.

00:03:14: Lizzie Borden engagierte sich als junge Frau tief in kirchlichen und sozialen Aktivitäten, unterrichtete Sonntagsschule und war Mitglied der Women's Christian Temperance Union.

00:03:26: Ihr öffentliches Leben unterschied sich stark von dem was sich hinter den verschlossenen Türen des Bordenhauses abspielte.

00:03:33: Drei Jahre nach dem Tod von Lizzie's leiblicher Mutter, heiratete Andrew Borden Abby Durphy Gray.

00:03:40: Lizzie interpretierte diese Heirat später als finanziell motiviert.

00:03:44: Sie sprach ihre Stiefmutter konsequent mit Mrs.

00:03:47: Borden an.

00:03:48: Das Dienstmädchen Bridget Sullivan bezeugte dass die Schwestern selten mit den Eltern zusammen aßen.

00:03:55: Die Spannungen innerhalb der Familie nahmen in den Monaten vor den Morden stetig zu Besonders wegen Andrew Bordens Immobilien-Geschenken an Abys Familie.

00:04:04: Abys Schwester erhielt ein Haus von Andrew, was Lizzie und Emma als ungerecht empfanden.

00:04:10: Die Schwestern forderten daraufhin ein Mietobjekt – das Haus in dem sie bis zum Tod ihrer Mutter lebten!

00:04:16: Sie kauften dieses Haus für einen symbolischen Dollar von ihrem Vater, was ihre Entschlossenheit in der finanziellen Auseinandersetzung unterstrich.

00:04:24: Nur wenige Wochen vor den Morden verkauften sie das Eigentum für fünftausend US-Dollar an ihren Vater zurück.

00:04:31: Im Mai, eighteenhundertzweiundneinzig tötete Andrew Borden mehrere Tauben in seiner Scheune mit einem Beil.

00:04:38: Er befürchtete, Sie könnten Krankheiten verbreiten.

00:04:42: Lizzie Borden war über diese Tat sehr verärgert da sie kurz zuvor einen Taubenstall für die Tiere gebaut hatte.

00:04:49: Ein heftiger Familienstreit im Juli, achtzehnhundertzeintneunzig veranlasste Lizzie und Emma dazu ihre Ferien in New Bedford, etwa zwanzig Meilen von Fall River entfernt zu verbringen.

00:05:02: Eine Woche vor den Morden kehrten die Schwestern nach Fall River zurück.

00:05:07: Lizzie verbrachte die ersten vier Tage in einem lokalen Gasthaus bevor sie in das Bordenhaus zurückkehrte.

00:05:14: Die angespannte Atmosphäre im Haus verstärkte sich als Lizzys Onkel mütterlicherseits John Morse in der Nacht vor dem Morden das Bodenhaus besuchte.

00:05:24: Andrew Borden hatte Morse eingeladen, um wichtige geschäftliche Angelegenheiten zu besprechen.

00:05:30: Der gesamte Haushalt litt mehrere Tage vor den Morden an einer heftigen Krankheit.

00:05:35: Darüber entstanden Spekulationen über verdorbenes Hamelfleisch oder sogar Gift.

00:05:41: Abby Borden äußerte explizit Ängste vor einer Vergiftung da Andrew Bordan aufgrund seiner Geschäfte und Sparsamkeit in Fall River nicht überall beliebt war.

00:05:51: Die Stadt war im zehnten Jahrhundert ein schnell wachsendes Industriezentrum und galt als eine der führenden Textilproduktionstätten des Landes.

00:06:21: begannen die Ermittlungen im Haus in der Second Street.

00:06:25: Schon bei den ersten Befragungen fielen den eintreffenden Polizeibeamten Lesys Antworten auf, sie wirkten seltsam, widersprüchlich und warfen mehr Fragen auf als sie beantworteten.

00:06:37: Sie tug mit diesem Verhalten früh zum Misstrauen bei das sich in den nächsten Stunden und Tagen gegen sie richtete.

00:06:44: Zuerst berichtete Lizy Borden, sie habe vor dem Betreten des Hauses ein Stöhnen, einen Scharen oder einen Hilfeschrei gehört.

00:06:53: Nur zwei Stunden später änderte sie ihre Aussage.

00:06:57: Nun behauptete sie, nichts gehört zu haben und das Haus betreten zu haben ohne dass ihr etwas Ungewöhnliches aufgefallen sei.

00:07:05: Die Beamten bemerkten die Abweichungen sofort.

00:07:09: Als die Ermittler nach ihrer Stiefmutter Abby fragten erzählte Lizzie den Ermittlern, Abby habe eine Notiz erhalten und sei daraufhin zu einer kranken Freundin gegangen.

00:07:19: Das hätte bedeuten können, dass Abby das Haus lebend verlassen hatte und Lizzie somit nicht für ihren Tod verantwortlich sein konnte.

00:07:28: Diese Geschichte trug maßgeblich zum Misstrauen der Polizei bei.

00:07:32: Als die Polizei Lizzie vorschlug selbst nach Abby im oberen Stockwerk zu suchen führte sie die Ermittler direkt zur Leiche.

00:07:40: Das entlarvte ihre Geschichte sofort als unwahr!

00:07:44: Sie entdeckten Abbys Leiche halbwegs die Treppe hinauf im Gästezimmer.

00:07:49: Sie lag dort Beuchlings auf dem Boden.

00:07:51: Die meisten Beamten, die Lizzie Borden befragten, äußerten ihre Missbilligung über ihre Einstellung.

00:07:58: Sie beschrieben Lizzie als zu ruhig und gefasst für jemanden, dessen Eltern gerade brutal ermordet worden waren.

00:08:06: Marshall Hilliard schilderte Lizzie Bodden gegenüber Reportern als eine sehr eigenartige Frau.

00:08:12: Ein anderer Beamter vermutete dass das Verbrechen des Werk einer geistig unzurechnungsfähigen Person sei.

00:08:20: Diese Annahme stellte zu jener Zeit die Vorstellung einer Täterin infrage, da Gewaltverbrechen dieser Art selten Frauen zugeschrieben wurden.

00:08:28: Der zuständige Richter Blaisdell fand es ebenfalls schwierig zu erklären wie die Tat von einer Frau hätte begangen werden können was die damaligen gesellschaftlichen Vorurteile zeigte.

00:08:39: Trotz ihres auffälligen Verhaltens und ihrer wechselnden Alibis untersuchte die Polizei Lizzie Borden nicht auf Blutflecken.

00:08:47: Die Beamten durchsuchten Lizis Zimmer nur oberflächlich.

00:08:51: Später im Prozess gaben sie diesen Mangelansorgfall zu.

00:08:55: Sie begründeten es damit, dass ich Lizi zu diesem Zeitpunkt schlecht gefühlt habe.

00:09:00: Eine gründliche Untersuchung unterblieb.

00:09:04: Im Keller fanden die Ermittler zwei Beile, zwei Äxte und einen Beilkopf mit einem frisch zerbrochenen Stiel.

00:09:11: Der Beil-Kopf galt schnell als mutmaßliche Mordwaffe da Asche und Staub ,die ihn bedeckten absichtlich aufgetragen wirkten, um das Werkzeug älter aussehen zu lassen.

00:09:22: Die Ermittler entfernten jedoch keines der Werkzeuge zur genaueren Untersuchung aus dem Bordenhaus.

00:09:28: Sie entdeckten auch einen Eimer mit blutigen Kleidern oder Lumpen im Keller.

00:09:33: Lizzie Borden erklärte, Der Inhalt des Eimers stammt von ihrer Menstruation.

00:09:38: Daraufhin untersuchten die Beamten den Eimer nicht weiter und räumten ihn beiseite.

00:09:43: Bridget Sullivan, das Dienstmädchen, wunderte sich später warum ihr der Eimer beim Wäschewaschen in der Woche zuvor nicht aufgefallen war.

00:09:52: Doch bis Sullivan ihre Zweifel äußerte waren der Eimar und sein Inhalt bereits spurlos verschwunden.

00:09:58: Während der Autopsie der Leichen entnahmen die Ärzte die Mägen der Opfer und untersuchten sie auf Gift.

00:10:05: Dies geschah vor allem wegen der mysteriösen Krankheit, die die Familie vor den Morden heimgesucht hatte.

00:10:11: Es fand sich jedoch kein Gift.

00:10:14: Einige Anwohner verdächtigten Lizzie bei einem örtlichen Apotheker verdünnte Blausäure gekauft zu haben.

00:10:20: Lizzie verteidigte sich mit der Erklärung, sie habe die Säure zur Reinigung ihrer Pelze angefragt.

00:10:26: Ein Mediziner widersprach jedoch und sagte aus man könne blausäuren nicht zur Desinfektion benutzen.

00:10:34: Lizdies Freundin und Nachbarin Alice Russell blieb die Nächte nach den Morden bei den Schwestern im Bordenhaus.

00:10:41: Am Abend des vierten August beobachtete ein Polizeibeamter Lizzie Borden mit Russell, wie sie mit einer Petroleumlampe und einem Eimer den Keller betraten.

00:10:51: Der Beamte beobachte auch, wie Lizzie alleine in den Keller zurückkehrte und sich über dem Waschbecken bückte.

00:10:57: Ihre genauen Handlungen konnte er jedoch nicht erkennen.

00:11:01: Am fünften August verließ John Morse, Lizzie's Onkel die Bordenresidenz.

00:11:06: Er wurde von hunderten Menschen belagert und musste von der Polizei eskortiert werden.

00:11:12: Am folgenden Tag durchsuchte die Polizei das Haus gründlicher.

00:11:16: Sie inspizierte die Kleidung der Schwestern und beschlagnahmte den Beilkopf mit zerbrochenem Stiel.

00:11:22: Noch am selben Abend informierten ein Polizeibeamter und der Bürgermeister Lizzie Borden offiziell, dass sie eine Verdächtige in den Morden sei.

00:11:30: Am nächsten Morgen fand Alice Russell Lizzie erneut in der Küche wie sie ein Kleidserriss und erklärte es sei mit Farbe beschmutzt.

00:11:39: Ob dies das Kleid war, dass Lizzie am Tag der Morde getragen hatte, blieb ungeklärt.

00:11:46: Lizzie Borden erschien am achten August zu einer Untersuchung.

00:11:50: Ihr Antrag auf Anwesenheit ihres Familienanwalts lehnte das Gericht unter Berufung auf ein staatliches Gesetz ab.

00:11:57: Ihr Verhalten bei der Untersuchungen war unberechenbar.

00:12:00: Sie weigerte sich oft Fragen zu beantworten und widersprach sich wiederholt in ihren Berichten über den Morgen der Morde.

00:12:08: Lizzie wurden regelmäßig Morphin-Dosen zur Beruhigung verabreicht, was ihre unbeständige Aussage beeinflusst haben könnte.

00:12:17: Am elften August wurde Lizzie Borden mit einem Haftbefehl festgenommen und inhaftiert.

00:12:22: Ihre Aussage aus der Untersuchung wurde später im Juni, als unzulässig erklärt, da sie keinen Rechtsbeistand gehabt hatte.

00:12:33: Zeitungsartikel beschrieben Lizzie und bemerkten, dass ihre Aussage die Meinung ihrer Freunde änderte.

00:12:41: Die Untersuchung erhielt landesweite Aufmerksamkeit in der Presse.

00:12:45: Eine Grand Jury begann am siebten November mit der Anhörung von Beweismitteln und klagte Lizzie Borden am zweiten Dezember an.

00:12:54: Am fünften Juni, eighteenhundertneunzig, begann der Prozess gegen Lizzie-Borden in New Bedford.

00:13:00: Großes öffentliche Interesse begleitete das Verfahren von Anfang

00:13:04: an.

00:13:05: Staatsanwalt Josea M. Knowlton führte die Anklage gemeinsam mit William H. Moody, einem späteren Richter am US-Obersten Gerichtshof.

00:13:15: Die Verteidigung übernahm ein Team aus Andrew Fee Jennings.

00:13:19: Der Gerichtsaal war gefüllt.

00:13:21: Jeder Beobachter konzentrierte sich auf die junge Frau, die des Doppelmordes an ihren Eltern bezichtigt wurde.

00:13:27: der Druck auf alle Beteiligten war immens.

00:13:31: Fünf Tage vor dem Prozess erschütterte ein ähnlicher Axtmord an Bertha Manchester Fall River.

00:13:37: Der Mörder der Manchester hatte jedoch einen Alibi für die Bordenmorde.

00:13:42: Lesys Onkel John Morse geriet ebenfalls in den Fokus der Polizei, legte aber ein detailliertes Alibi von Abby Borden vor.

00:13:51: Die Staatsanwaltschaft versuchte, den im Keller gefundenen Beilkopf als Tatwaffe zu präsentieren – doch der Nachweis gelang nicht überzeugend!

00:14:00: Dies schwächte ihre Argumentation entscheidend.

00:14:04: Die entscheidende Wende im Prozess kam mit der Aussage von Alice Russell.

00:14:08: Russell beschrieb vor Gericht, wie sie Lizzie als ihn den Tagen nach dem Mord dort übernachtete in der Küche sah.

00:14:15: Dort hielt Lizzie ein Kleid in der Hand und sagte Sie wolle dieses alte Ding verbrennen.

00:14:21: es ist voller Farbe.

00:14:23: Dieses Detail ein angeblich farbverschmutztes Kleid das Lizzie verbrenne wollte blieb unangefochten im Raum stehen.

00:14:31: Die Verteidigung stellte Russells Aussage nicht in Frage.

00:14:35: Obwohl es kein direktes Schuldeingeständnis war, wirkte sich dieser Bericht stark auf die öffentliche Meinung aus.

00:14:41: Für viele zeichnete er das Bild einer Frau, die Spuren verwischen wollte.

00:14:46: Die Vierteidigung konzentrierte sich auf Lizis Alibi.

00:14:50: Zeugen wie Heimen Lubinski und Charles Gardner stützten ihre Darstellung.

00:14:56: Lizi hatte sich zur Tatzeit in der Scheune aufgehalten.

00:14:59: Gleichzeitig schloss der Richter wichtige Beweismittel aus.

00:15:03: Lesys Anfrage beim Apotheker nach Blausäure galt als zu weit zurückliegend und irrelevant.

00:15:10: Diese Entscheidung traf die Staatsanwaltschaft hart.

00:15:13: Der Vorsitzende Richter fasste den Fall in seiner Zusammenfassung stark zugunsten der Verteidigung zusammen, er beeinflusste die geschworenen massiv.

00:15:23: Die Jury zog sich am zwanzigsten Juni, Dies beanspruchte nur kurze Zeit.

00:15:31: Dann verkündeten die Geschworenen das Urteil.

00:15:34: Lizzie Borden war freigesprochen.

00:15:37: Nach dem Verlassen des Gerichts erklärte Lizzie Boden, ich war die glücklichste Frau der Welt.

00:15:43: Kein anderer wurde für die Morde an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter angeklagt.

00:15:48: Nach ihrem Freispruch zogen die Schwestern Lizzie und Emma in ein großes modernes Haus namens Maplecroft in den Fall River Highlands.

00:15:57: Lizzie änderte ihren Namen zu Lisbeth A. Borden.

00:16:01: Trotz des Freispruchs grenzte die Fall River-Gesellschaft Lizzie Sozial aus und in den letzten Jahren wurde sie im Ladendeepstals in Providence auf Rhode Island beschuldigt.

00:16:12: Nach einem Streit über eine Party, zog Emma Borden aus dem gemeinsamen Haus aus.

00:16:19: Die Schwestern sahen sich danach nie wieder im Alter von sechsundsechzig Jahren an einer Lungenentzündung.

00:16:31: Nur neun Tage später starb auch Emma, im Alter vom Sechs und siebzig Jahre.

00:16:36: Beide wurden im Familiengrab auf dem Oak Grove Cemetery beigesetzt.

00:16:42: Damit endete die Geschichte der Bordenschwestern doch das Rätsel um den Tod ihrer Eltern blieb bestehen.

00:16:49: Lizzie war die Hauptverdächtige wurde jedoch freigesprochen.

00:16:53: einen anderen Schuldigen konnte man nie überführen.

00:16:57: Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, was in jener Nacht tatsächlich geschah.

00:17:01: Vielleicht ist es genau diese offene Frage die den Fall der Lizzy Borden bis heute so unheimlich und faszinierend macht?

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