Der Fall Maria Ladenburger: Ein einziges Haar führt zum Täter

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00:00:00: Am Abend des fünfzehnten Oktober, zwei-tausendsechzehn ahnte niemand das eine gewöhnliche Partynacht in Freiburg mit einer der bekanntesten Gewalttaten der vergangenen Jahre enden würde.

00:00:10: Die neunzehnjährige Medizinstudentin Maria Ladenburger verbrachte den Abend gemeinsam mit Freunden auf der Big Media Night.

00:00:18: Sie ist eine der größten Semestereröffnungspartys für Studierende in Freiberg.

00:00:23: Gemeinsam mit Freünden und Kommilitonen verbrachtte sie den Abend im Festsaal.

00:00:28: Während gelacht, getanzt und gefeiert wurde verging die Zeit unbemerkt.

00:00:32: Gegen zwei Uhr vierzig in der Nacht zum sechzehnten Oktober verließ Maria die Veranstaltung.

00:00:38: Sie stieg auf ihr Fahrrad und machte sich auf den Heimweg zu ihrem Studentenwohnheim im Freiburger Stadtteil Littenweiler.

00:00:45: Die Straßen lagen nahezu Menschen leer.

00:00:46: vor ihr Entlang der Dreisamen fuhr sie durch die ruhige Herbstnacht während nur das leise Soren ihrer Reifen die Stille durchbrach.

00:00:55: Kurz nach drei Uhr nahm ihr Heimweg ein abruptes Ende.

00:00:59: Ein unbekannter Mann stieß Maria plötzlich vom Fahrrad, sie stürzte zu Boden.

00:01:04: Der Angreifer wirkte die junge Frau, zog sie an die Böschung der Dreisamen und vergewaltigte sie.

00:01:10: Anschließend legte er die inzwischen bewusstlose Studentin gezielt in das kalte Wasser des Flusses so dass sie keine Chance mehr hatte zu überleben.

00:01:18: Als Freiburg am Morgen langsam erwachte machte eine Joggerin morgens eine schreckliche Entdeckung.

00:01:24: Im Flussbett der Dreisamen fand sie die leblose Maria Ladenburger.

00:01:28: Wenig später sperrte die Polizei den Bereich großräumig ab.

00:01:32: Kriminaltechniker begannen sofort mit der Spurensicherung.

00:01:36: Die gerichtsmedizinische Untersuchung brachte Gewissheit, Maria war ertrunken.

00:01:41: Zudem stellten die Rechtsmediziner zahlreiche Verletzungen sowie mehrere Bisswunden an ihrem Körper fest.

00:01:47: Schnell wurde klar dass die Studentin Opfer eines besonders brutalen Gewaltverbrechens geworden war.

00:01:54: Noch am selben Tag nahm die Freiburger Kriminalpolizei die Ermittlungen auf.

00:01:59: Zur Aufklärung des Falz wurde die rund vierzigköpfige Sonderkommission Soko Dreisam eingerichtet.

00:02:05: Für die Ermitler begann ein Wettlauf gegen die Zeit.

00:02:08: Sie rekonstruierten Marias letzten Stunden so detailliert wie möglich, werteten Überwachungskameras aus und suchten nach Zeugen, die ihr in der Tat Nacht begegnet sein könnten.

00:02:19: Im Laufe der Ermittlungen vernahmen die Beamten rund eineinthausend vierhundert Personen und überprüften etwa eineintausend sechshundert Hinweise.

00:02:27: Jeder noch so kleine Anhaltspunkt wurde verfolgt, die Ermittler wollten ausschließen dass irgendein Detail übersehen wurde.

00:02:34: an Marias Körper sicherten Kriminaltechniker männliche DNA Spuren.

00:02:39: Die Hoffnung war groß den Täter dadurch schnell identifizieren zu können doch der Abgleich mit den bundesweiten Datenbanken blieb ohne Ergebnis.

00:02:48: Der genetische Fingerabdruck gehörte zu keiner bereits erfassten Person.

00:02:52: Auch freiwillige DNA-Proben aus dem persönlichen Umfeld des Opfers sowie aus der Umgebung des Tatorts führten zu keinem Treffer.

00:03:00: Nichts deutete daraufhin, dass sich Täter und Opfer gekannt hatten.

00:03:04: Die Polizei setzte darauf hin eine Belohnung für Hinweise aus der Bevölkerung aus.

00:03:09: Gleichzeitig prüfte die Sonderkommission ob ein Zusammenhang mit einem weiteren Gewaltverbrechen bestand.

00:03:15: Wenige Wochen nach dem Mord an Maria war im nahegelegenen Ending eine Joggerin vergewaltigt und getötet worden.

00:03:22: Aufgrund der Brutalität beider Taten hielten die Ermittler einen Zusammenhang zunächst für möglich, Die Spur erwies sich jedoch als Sackgasse.

00:03:31: Wochen vergingen ohne dass die Ermittlungen entscheidend vorankamen.

00:03:35: Weder die DNA-Spuren noch die tausenden ausgewerteten Hinweise hatten den erhofften Durchbruch gebracht.

00:03:42: Der Täter schien wie vom Erdboden verschwunden.

00:03:46: Trotzdem gaben die Ermittler nicht auf.

00:03:48: Immer wieder suchten sie den Bereich entlang der Dreisam ab.

00:03:52: Regen, Wind und die vergangenen Wochen hatten den Tatort längst verändert.

00:03:57: Dennoch wurde jedes Gebüsch jede Böschung und jeder Quadratmeter erneut untersucht.

00:04:02: Am zweiten Dezember Zwei-Tausendsechzehn machten Kriminaltechniker schließlich einen Fund, der zunächst unscheinbar wirkte.

00:04:10: In einem Gebüsche nahe des Tatorts entdeckten Sie ein einzelnes schwarzes Haar.

00:04:14: Es war rund achtzehn, fünf Zentimeter lang und an den Spitzen teilweise blond gefärbt.

00:04:21: Für die Ermittler entwickelte sich dieser Fund zum entscheidenden Puzzleteil des gesamten Falls.

00:04:26: Die auffällige Haarfarbe-und Frisur boten erstmals einen konkreten Ermittlungsansatz.

00:04:32: Die Sonderkommission begann darauf hin Aufnahmen der Freiburger Verkehrsbetriebe auszuwerten.

00:04:38: Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt dass genau dieses einzelne Haar die Ermittlungen grundlegend verändern und schließlich direkt zum Täter führen würde.

00:04:47: Stunde um Stunde sichteten die Beamten das Material aus der Tatnacht, und suchten nach Personen auf die diese Beschreibung zutraff.

00:04:55: Schließlich entdeckten sie einen jungen Mann dessen Frisur genau zu dem gefundenen Haarpaste.

00:05:02: Die Aufnahmen zeigten wir um zwei Uhr in der Freiburger Innenstadt in eine Straßenbahn der Linie Eins-Einstieg.

00:05:10: Er fuhr bis zur Endhaltestelle in Littenweiler dass nur rund einen Kilometer vom späteren Tatort entfernt war.

00:05:17: Für die Ermittler war dies der erste konkrete Anhaltspunkt seit Beginn der Ermittlungen.

00:05:22: Am selben Tag, an dem das Haar gefunden worden war, fiel einer Polizeistreife in Freiburg ein Mann auf, der dem Gesuchten aus den Videoaufnahmen ähnelte.

00:05:33: Die Beamten kontrollierten ihn und ordneten eine DNA-Probe an.

00:05:38: Wenig später lag das Ergebnis vor.

00:05:41: Die DNA stimmte eindeutig mit den Spuren überein, die an Maria Ladenburger gesichert worden waren.

00:05:47: Nach Wochen ohne greifbare Spur hatte die Sonderkommission den mutmaßlichen Täter identifiziert.

00:05:54: Der festgenommene war Hussein Qawari.

00:05:57: Er wurde noch am selben Tag in Untersuchungshaft gebracht.

00:06:01: Erst nach seiner Festnahme begann sich Stück für Stück zu zeigen wer der Mann tatsächlich war und gehörte der ethnischen Minderheit, der Hazara an.

00:06:15: Sein genaues Geburtsdatum blieb ungeklärt.

00:06:18: Während er sich in Deutschland als sechzehnjähriger unbegleiteter Flüchtling ausgab, deuteten später zahlreiche Hinweise daraufhin, dass er bereits deutlich älter war.

00:06:29: Bereits im Januar Zwei Tausend Dreizehn hatte Kavari in Tyros einer kleinen Gemeinde in der griechischen Region Akkadien Asyl beantragt.

00:06:39: Die Behörden registrierten ihn als unbegleiteten, minderjährigen Flüchtling und gewährten ihm Schutz.

00:06:45: Seine tatsächliche Vergangenheit blieb jedoch weitgehend unbekannt.

00:06:50: Nur wenige Monate später geriet er in Griechenland erstmals mit dem Gesetz in Konflikt.

00:06:55: Im Mai im Jahr zwei Tausend Drei Zehn überfiel er auf Korfu eine junge Studentin.

00:07:00: Während des Raubüberfalls eskalierte die Gewalt.

00:07:04: Er stießt die Frau über ein Geländer eine etwa zehn Meter tiefe Klippe hinunter.

00:07:09: Die Studentin überlebte den Sturz schwer verletzt.

00:07:13: Besonders erschütternd war eine Aussage, an die sich ein griechischer Polizeibeamter später erinnerte.

00:07:19: Während der Vernehmung soll Kavari auf die Tat lediglich erwidert haben – was soll das denn alles?

00:07:25: Es war doch nur eine Frau!

00:07:28: Im Februar von Jahrzehnten wurde er wegen Diebstahls und versuchten Totschlags zu zehn Jahren jugendhaft verurteilt.

00:07:36: Seine Strafe trat er im Gefängnis von Wolos an Doch er verbüßte sie nicht vollständig.

00:07:42: Im Oktober Zwei-Tausendfünfzehn profitierte Kavari von einem Amnestygesetz der griechischen Regierung unter Alexis Tsipras.

00:07:51: Er wurde vorzeitig auf Bewährung entlassen und musste sich regelmäßig bei den Behörden melden, diese Auflagen ignorierte er jedoch.

00:08:00: Daraufhin widerriefen die griechen Behörde seine Bewährungen.

00:08:09: Eine internationale Ausschreibung erfolgte jedoch nicht.

00:08:13: Zu diesem Zeitpunkt hielt sich Kavari längst nicht mehr in Griechenland auf.

00:08:18: Bereits Anfang November, zwei Tausend Fünfzehn war er über Österreich illegal nach Deutschland eingereist.

00:08:25: Nur wenige Tage später erschien er auf einer Freiburger Polizeidienststelle und stellte einen Asylantrag.

00:08:32: Ausweisdokumente besaß er nicht.

00:08:35: Er erklärte erst sechzehn Jahre alt zu sein.

00:08:38: Da seine Angaben zunächst nicht widerlegt werden konnten, nahm ihn das Jugendamt Freiburg als unbegleiteten minderjährigen Flüchtling in Obhut.

00:08:47: Er kam in einer afghanischen Pflegefamilie unter und besuchte eine Schule.

00:08:52: Nach außen führte er ein weitgehend unauffälliges Leben.

00:08:56: Erst Mitte Februar, zwei Tausendsechzehn erreichte sein Antrag des Bundesamt für Migration und Flüchtlingen kurz BAMF!

00:09:04: Die Behörde war überlastet.

00:09:06: Monatelang blieb Kavaris Antrag unbearbeitet, Akten starpeten sich in den Gängen und ein Termin zur Anhörung rückte in weite Ferne.

00:09:15: Die Systeme der Europäischen Union geschaffen für den Datenaustausch und die Sicherheit versagten in Kavaries Fall.

00:09:23: Seine kriminelle Vergangenheit bliebt deutschen Behörden unbekannt.

00:09:28: Die europäische Fingerabdruck-Datenbank EuroDAG sollte Asylmissbrauch verhindern Doch sie enthielt keine Informationen über Verurteilungen oder Fahndungsmaßnahmen.

00:09:39: Eine Pflicht zur Abfrage bestand für Deutschland, doch der Datenaustausch mit Griechenland blieb im Dunkeln.

00:09:46: Ob Kavaris Fingerabdrücke aus Griechanland überhaupt in Eurodack vorhanden waren oder ob das System zu dieser Zeit im Aufbau begriffen war konnte später nicht eindeutig geklärt werden.

00:09:58: Die Bundespolizei hatte keinen Zugriff auf mögliche Daten.

00:10:02: Das Schengener-Informationssystem fahndete automatisiert nach Personen und Sachen in der EU.

00:10:08: Auch hier fehlte ein Eintrag.

00:10:10: Griechenland hatte Kavari nur national ausgeschrieben, das Europäische Strafregisterinformationssystem Kurz EKRIS umfasste Zwei Tausend Sechzehn Nur StrafRegister von EU Bürgern nicht vom Drittstaatsangehörigen.

00:10:25: Eine geplante Erweiterung des Systems war noch nicht umgesetzt.

00:10:29: Informationen über Kavaris Vorstrafen hätten nur durch einzelne Auskunftsersuchen an alle Mitgliedstaaten ans Licht kommen können.

00:10:37: Die Einstufung als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling führte zu enormen Mehrkosten für den deutschen Staat.

00:10:45: Durchschnittlich fünftausend zweihundertfünfzig Euro fielen monatlich für Betreuung und Verpflegung an.

00:10:51: Medizinische Altersgutachten, die das Alter der Antragsteller verifizieren könnten waren freiwillig.

00:10:58: Wer die Teilnahme verweigerte, wurde oft als volljährig eingestuft.

00:11:02: Klaus Puschel ein Rechtsmediziner stellte später fest dass etwa drei Viertel der von ihm untersuchten Personen deutlich älter waren als sie angaben.

00:11:12: Doch die Bundesärztekammer lehnte ärztliche Altersuntersuchungen ohne medizinische Indikation ab.

00:11:18: Sie sah darin einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.

00:11:22: Gleichzeitig felten Richter im Landgerichtsbezirk Freiburg laut einer Untersuchung aus dem Jahr, im Durchschnitt die bundesweit mildesten Urteile.

00:11:33: Kawari konsumierte am Nachmittag vor der Tat nacht Haschisch und Trankwodka.

00:11:38: Haschish – bekannt für seine entspannende Wirkung – galt als weiche Droge.

00:11:44: Doch bei oraler Einnahme entfaltete es eine stärkere länger anhaltende Wirkung.

00:11:49: Der Rausch setzte später ein und konnte leichter zur Überdosierung führen.

00:11:54: Während die Stadt einen neuen Tag begann, waren zwei Welten unwissend auf Kollisionskurs.

00:12:00: Maria Ladenburger eine junge Medizinstudentin am Anfang ihres Lebensweges und Hussein Qawari ein Mann mit einer dunklen Vergangenheit der sich erfolgreich als Minderjähriger tarte.

00:12:13: Am Abend des fünfzehnten Oktober Zwei-tausendsechzehn nachdem die Wirkung von Haschisch und Wodka ihn erfasst hatte betrat Hussein Kavari die Sonderbar einen homosexuellen Treff in Freiburg.

00:12:26: Das gedämpfte Licht und die leisen Gespräche der Bar umhüllten ihn.

00:12:30: Videoaufnahmen hielten fest, wie Cavari dort eine Frau sexuell belästigte.

00:12:36: Ihr Unbehagen war offensichtlich – Die Frau verließ das Lokal kurz darauf.

00:12:41: Wenig später soll Cavari einem männlichen Gast Sex für Geld angeboten haben!

00:12:46: Der Barkeeper, der Cavari trotz seines Konsums Nüchtern empfand, wies ihn schließlich aus dem Lokal.

00:12:53: In der Nacht zog Kawari weiter zum Freiburger Hauptbahnhof.

00:12:57: Dort verwerten ihm Türsteher einer Diskothek den Zutritt.

00:13:01: Die Atmosphäre war angespannt, Kawari reagierte aggressiv.

00:13:06: Er bedrohte die Türstehe, die ihn daraufhin zu Boden brachten um die Situation zu deeskalieren.

00:13:12: Gedemütigt und wütend machte sich Kawari auf dem Heimweg.

00:13:19: In der Stille entdeckte er ein nicht abgeschlossenes Fahrrad, das er ohne zu zögern stahl.

00:13:28: Er stieg auf und fuhr durch die dunklen Gassen.

00:13:31: In einer fast leeren Straßenbahn, die ihn näher zum Fluss brachte, setzte sich Kavari neben eine Frau.

00:13:39: Die Frau wechselte ihren Sitzplatz – die Begegnung empfand sie später als extrem unangenehm.

00:13:45: Sie beschrieb ein tiefes Gefühl des Unbehagens Eine beklemmende Stille, die von Kavarie ausging.

00:13:51: Kawari gab später an, Maria um drei Uhr zufällig an der Dreisam vom Fahrrad gestoßen zu haben.

00:13:58: Er behauptete er habe nicht gesehen ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte.

00:14:04: Ein Freund von Kawari sagte jedoch später als Zeuge aus.

00:14:08: Kawari erzählte ihm er habe eine Frau wie ein Tier vergewaltigt.

00:14:13: Hussein Kawari unternahm während seiner Untersuchungshaft zwei Suizidversuche und wurde daraufhin in das Justizvollzugskrankenhaus Hohen Asperg verlegt.

00:14:23: Ein medizinisches Altersgutachten kam im Februar, zu dem Ergebnis, dass er zur Tatzeit mindestens zweiundzwanzig Jahre alt – und damit volljährig war.

00:14:35: Dennoch wurde zunächst nach Jugendstrafrecht gegen ihn verhandelt, da sein tatsächliches Alter weiter geprüft wurde.

00:14:42: Im November, zwei Tausend Siebzehn schätzte eine Untersuchung eines alten Eckzahnes Kavaris sein Alter auf fünfundzwanzig Jahre.

00:14:50: Zudem bestätigte ein Mann aus dem Iran der sich als Kavaris Vater ausgab das dieser Ninzehundertvierundachtzig geboren worden sei.

00:14:59: im Prozess vor dem Landgericht Freiburg räumte Kavari ein bei seiner Einreise nach Deutschland volljährig gewesen zu sein und legte einen Geständnis ab.

00:15:09: Seine spätere Darstellung, die Tat sei aus einem Reflex herausgeschehen wurde durch Gutachten und Handydaten widerlegt.

00:15:17: Diese zeigten das er über eine Stunde am Tatort verbracht hatte.

00:15:21: Ein Zeuge aus Afghanistan bestätigte ebenfalls dass Kavari älter als angegeben war.

00:15:28: Im März im Jahr zwei tausend achtzehn verurteilte das Landgericht Freiburg ihn wegen Mordes Und besonders schwerer Vergewaltigung zu lebenslanger Freiheitsstrafe.

00:15:37: Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete den Vorbehalt einer Sicherungsverwahrung an.

00:15:44: Nach dem Rückzug seines Revisionsantrags wurde das Urteil rechtskräftig.

00:15:49: Nach der Tat erhielt die Familie Ladenburger Hass-Nachrichten und Morddrohungen, nachdem sie zu Besonnenheit aufgerufen hatte.

00:15:57: Gemeinsam mit der Universität Freiburg gründeten Marias Eltern die Maria-Ladenburger Stiftung – die Studierende der Universitet unterstützt.

00:16:06: Zwei Tausend Achtzehn erhielten sie dafür den Bürgerpreis der deutschen Zeitungen.

00:16:11: Ein zwei tausend neunzehn Errichteter Gedenkstein an der Dreisam, erinnert an Maria und Mahn zu Menschlichkeit und Toleranz.

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